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Unterkonstruktion-Rechner

Unterkonstruktion für die Terrasse berechnen

Balken, Randbalken, Wandbalken, Unterzüge, Pfosten, Fundamente und Beschläge für die Unterkonstruktion Ihrer Terrasse – eine vollständige Materialliste mit Plan.

  • Kostenlos, ohne Anmeldung
  • Freistehend oder am Haus befestigt
  • Plan-Zeichnung
  • Verknüpft mit Beton- & Holzkosten
  • So funktioniert’s

Ihre Unterkonstruktion

Einheiten
Auflager

Grenzwerte für Überstand und Pfostenabstand stammen aus den Spannweitentabellen für Ihre Balken und Unterzüge.

Wählen Sie die Querschnitte nach Ihren örtlichen Spannweitentabellen – dieses Tool zählt, es bemisst nicht.

Verfügbare Holzlängen

Materialliste Unterkonstruktion

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Ansicht

Nur Mengen. Querschnitte von Balken, Unterzügen, Pfosten und Fundamenten, die Befestigung des Wandbalkens und die Spannweiten müssen Ihren örtlichen Vorschriften entsprechen.

Was die Materialliste zählt

  • Balken: Länge ÷ Achsabstand, aufgerundet, plus eins – inklusive der beiden Endbalken.
  • Randbalken und Wandbalken: ein Randbalken an der Vorderseite (zwei bei freistehenden Terrassen) und ein Wandbalken entlang des Hauses, falls die Terrasse dort befestigt wird.
  • Unterzüge: einer nahe der Außenkante bei Terrassen mit Wandbalken, zwei bei freistehenden – jeweils aus der gewählten Anzahl Lagen, über Pfosten gestoßen, wenn sie länger als Ihr Holz sind.
  • Pfosten und Fundamente: gleichmäßig entlang jedes Unterzugs verteilt, höchstens im gewählten maximalen Abstand.
  • Beschläge: ein Balkenschuh pro Balken am Wandbalken und ein Winkelverbinder pro Balken an jedem Unterzug.

Beispiel: eine freistehende Terrasse von 4 × 3 m

Balken im Achsabstand von 50 cm, zwei einlagige Unterzüge je 30 cm von der Kante eingerückt und Pfosten im Abstand von höchstens 1,5 m, Holz in 3, 4, 5 m Länge: 9 Balken à 2,9 m, 2 Hölzer für die Unterzüge, 2 Randbalken, 8 Pfosten und Fundamente und 18 Winkelverbinder.

Viele ebenerdige Terrassen in Deutschland kommen ohne Pfosten aus: Die Lagerhölzer (empfohlen sind etwa 42 × 68 mm, hochkant) liegen dann direkt auf Gehwegplatten oder Punktfundamenten – nie auf Erde oder Schotter (Praxiswissen Holz). Dann zählen für Sie vor allem die Balken.

Nicht enthalten

Querhölzer, Treppenwangen, Befestigungsmittel, Pfostenträger, Aussteifungen sowie Unterleger und Abstandhalter zwischen Unterkonstruktion und Auflager hängen von Ihrer Planung ab. Ergänzen Sie sie in Ihrer Liste. Ab etwa 60 cm Höhe gilt eine Terrasse als aufgeständert und muss als tragende Konstruktion geplant werden (Praxiswissen Holz); ob eine Genehmigung nötig ist, regelt die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Balken brauche ich für meine Terrasse?

Teilen Sie die Terrassenlänge quer zu den Balken durch den Achsabstand, runden Sie auf und zählen Sie eins dazu. Eine 4 m lange Terrasse mit Balken im Achsabstand von 50 cm braucht 9 Balken. Der Rechner zählt sie für Sie – zusammen mit Randbalken, Wandbalken und Unterzügen.

Welche Querschnitte brauchen Balken und Unterzüge?

Das hängt von Spannweite, Abstand, Holzart und Last ab. Für ebenerdige Terrassen, deren Lagerhölzer vollflächig oder in kurzen Abständen aufliegen, empfehlen die Fachregeln etwa 42 × 68 mm hochkant, bei Dielen um 25 mm Stärke mit höchstens 50 cm Achsabstand, bei 21 mm starken Dielen 40–45 cm (Praxiswissen Holz). Für freitragende Balken und aufgeständerte Terrassen brauchen Sie eine statische Bemessung durch Fachplaner oder Zimmerei. Dieser Rechner zählt das Holz – er bemisst es nicht.

Was ist ein Wandbalken bei der Terrasse?

Der Wandbalken (engl. Ledger) ist das Holz, mit dem eine Terrasse am Haus befestigt wird. Die Balken hängen dann in metallenen Balkenschuhen daran. In Deutschland werden Holzterrassen meist freistehend mit Abstand zur Hauswand gebaut (empfohlen sind mindestens 20 mm), denn eine Befestigung an der Fassade berührt Abdichtung, Dämmung und Spritzwasserschutz und gehört in Fachhände. Der Ratgeber „Wandbalken oder freistehend“ erklärt die Möglichkeiten.

Was ist eine Stirnblende an der Terrasse?

Eine Stirnblende (Abschlussblende) ist ein Verkleidungsbrett, das außen an den Randbalken befestigt wird und die Unterkonstruktion sowie die Balkenenden rund um den Terrassenrand verdeckt. Sie ist nicht tragend. WPC-Serien bieten passende Blenden an, die meist ein eigenes Befestigungsmuster und Dehnfugen brauchen. Stirnblenden werden im Dielenrechner nicht mitgezählt – bestellen Sie sie daher separat.

Wandbalken oder freistehend?

Eine Terrasse mit Wandbalken wird am Haus befestigt und braucht einen Unterzug an der Außenkante. Eine freistehende Terrasse hat an jedem Ende einen Unterzug und keine Verbindung zum Haus, braucht also mehr Pfosten und Fundamente – dafür bleibt die Fassade unberührt und Wasser kann zwischen Haus und Terrasse abfließen. Bei einer Befestigung am Haus sollten Sie Abdichtung und Befestigungsmittel von einem Fachbetrieb planen lassen.

Wie viele Pfosten und Fundamente braucht eine Terrasse?

Jeder Unterzug braucht an jedem Ende einen Pfosten und dazwischen weitere in Abständen, die die Spannweite des Unterzugs zulässt. Der Rechner verteilt die Pfosten gleichmäßig entlang jedes Unterzugs im gewählten maximalen Abstand und setzt unter jeden Pfosten ein Fundament. Die Fundamente bemessen Sie mit dem Fundamentrechner.