Zum Inhalt springen
Free Deck Board
Blog

Was kostet eine 20 qm Holzterrasse? Material & Verlegung 2026

Was kostet eine 20 qm Holzterrasse? Fertig verlegt etwa 1.600–2.800 € (Lärche/Douglasie), in Eigenleistung deutlich weniger – mit Mengen und Preisen 2026.

Veröffentlicht am · 6 Min. Lesezeit · Von Free Deck Board Calculator · So recherchieren wir

Eine 20 qm Holzterrasse aus Lärche oder Douglasie kostet fertig verlegt, inklusive Unterbau, etwa 1.600 bis 2.800 €. Das entspricht 80 bis 140 € pro m² laut bauenx (Mai 2026). Ein ausführlicheres Rechenbeispiel von blauarbeit (August 2026) kommt für 20 m² Douglasie auf 2.350 bis 4.540 €. Bauen Sie selbst, zahlen Sie vor allem das Material: für KDI-Kieferdielen allein etwa 300 bis 600 €.

Alle Preise sind Richtwerte aus den genannten Quellen und schwanken je nach Region, Händler und Holzqualität. Unten sehen Sie, woraus sich der Preis zusammensetzt, welche Mengen eine 5 × 4 m große Terrasse tatsächlich braucht und wie viel Sie mit Eigenleistung sparen.

Was kostet eine 20 qm Holzterrasse fertig verlegt?

Preisportale geben Komplettpreise pro m² an, also Material, Unterbau und Verlegung zusammen. Hochgerechnet auf 20 m²:

MaterialPreis pro m²20 m²Quelle
Holz (Lärche/Douglasie)80–140 €1.600–2.800 €bauenx, Mai 2026
WPC90–160 €1.800–3.200 €bauenx, Mai 2026
Holz (Bangkirai/Cumaru)120–200 €2.400–4.000 €bauenx, Mai 2026
Douglasie, ausführlich kalkuliert118–227 €2.350–4.540 €blauarbeit, August 2026

Die Spannen sind groß, weil Unterbau, Zugang zum Garten und die Holzqualität stark schwanken. Nach bauenx macht allein der Unterbau 30 bis 40 % der Gesamtkosten aus. Stufen kosten dort 200 bis 500 € pro Stufe zusätzlich.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

blauarbeit schlüsselt die Kosten pro m² auf. Hochgerechnet auf 20 m²:

Positionpro m²20 m²
Fundament / Unterbau-Material15–40 €300–800 €
Material Unterkonstruktion18–45 €360–900 €
Dielen inklusive Befestigung25–100 €500–2.000 €
Arbeitslohn45–85 €900–1.700 €

Aroundhome (Januar 2026) nennt für die reine Montage durch einen Fachbetrieb 60 bis 90 € pro m², also 1.200 bis 1.800 € für 20 m². Der Arbeitslohn ist damit oft der größte Einzelposten, und genau den sparen Sie beim Selberbauen.

Die Dielen: Preis nach Holzart

Den größten Unterschied beim Material macht die Holzart. Dielenpreise pro m² nach blauarbeit (August 2026):

Holzartpro m²20 m²
Kiefer KDI15–30 €300–600 €
Douglasie30–55 €600–1.100 €
Lärche (sibirisch)35–60 €700–1.200 €
Bangkirai45–80 €900–1.600 €
WPC (Vollprofil)45–95 €900–1.900 €

Wie sich die Hölzer in Haltbarkeit und Pflege unterscheiden, steht im Materialvergleich für Terrassendielen.

Wie viel Material 20 m² wirklich brauchen

Ein Preis pro m² Dielenfläche unterschätzt den Bedarf, weil Reststücke und ganze letzte Reihen dazukommen. Für eine 5 × 4 m große Terrasse mit 50 cm Achsabstand und 10 % Zuschlag rechnet der Terrassendielen-Rechner mit den typischen deutschen Dielen (alle 145 mm breit):

DieleFugeEmpfohlene RichtungKaufenLaufmeter
Kiefer KDI, 3/4/5 m6 mmentlang 5 m30 × 5 m150 lfm
Douglasie, 3/4/5 m7 mmentlang 4 m37 × 4 m148 lfm
Bangkirai, 2,44–4,88 m6 mmentlang 4 m38 × 4,27 m162,3 lfm
WPC, 4,20/4,80/6,00 m (40 cm Achsabstand)8 mmentlang 4 m37 × 4,20 m155,4 lfm

Beim Bangkirai fällt mehr Verschnitt an: Die Dielen werden in Fuß-Längen gehandelt, die nächste passende ist 4,27 m, und jede Reihe verliert 27 cm. Bei WPC sind es 20 cm pro Reihe.

Ein Rechenbeispiel mit Laufmeterpreis: HolzLand listet eine Bangkirai-Diele 25 × 145 mm für 12,02 bis 16,66 € pro lfm (Stand 2026). 162,3 lfm × 12,02 bis 16,66 € ergibt rund 1.950 bis 2.700 € nur für die Dielen. Das liegt über der Spanne von blauarbeit. Laufmeterpreise einzelner Produkte können also deutlich von Durchschnittswerten abweichen. Rechnen Sie immer mit dem Angebot Ihres Händlers.

Befestigung: Für die KDI-Variante zählt der Rechner 297 Kreuzungspunkte von Dielen und Lagerhölzern, also 594 Schrauben (2 pro Kreuzungspunkt, ohne Reserve). Bei WPC mit 40 cm Achsabstand sind es 363 Clips.

Unterkonstruktion: Bei Dielen entlang der 5-m-Seite und 50 cm Achsabstand liegen 11 Lagerhölzer à 4 m darunter. Der Unterkonstruktion-Rechner zählt bei einer freistehenden Variante auf zwei Unterzügen 11 Balken, 2 Unterzüge und 10 Pfosten mit 10 Punktfundamenten (Pfostenabstand höchstens 1,5 m).

Selber bauen oder bauen lassen?

Mit den Zahlen von blauarbeit lässt sich die Ersparnis grob abschätzen: Ohne die 45 bis 85 € Arbeitslohn pro m² bleiben bei 20 m² rund 1.160 bis 3.700 € für Material, je nach Holzart und Unterbau. Bei günstigem KDI-Holz und einfachem Unterbau auf Platten liegen Sie am unteren Ende. Hartholz und Punktfundamente schieben Sie nach oben.

Selber bauen lohnt sich vor allem, wenn:

  • der Untergrund schon tragfähig und eben ist, etwa eine alte Pflasterfläche,
  • die Terrasse ebenerdig bleibt (keine Statik, kein Geländer),
  • Sie Werkzeug wie Kappsäge und Akkuschrauber haben oder leihen können.

Einen Fachbetrieb holen Sie besser bei Hanglage, bei aufgeständerten Terrassen ab etwa 60 cm Höhe und bei Hartholz, das vorgebohrt werden muss. Ob Ihre Terrasse eine Genehmigung braucht, klärt der Beitrag Terrasse genehmigungspflichtig?.

Angebote richtig vergleichen

Wenn Sie einen Betrieb beauftragen, lassen Sie sich die Angebote nach denselben Positionen aufschlüsseln: Erdarbeiten und Tragschicht, Fundamente oder Auflager, Unterkonstruktion (Holzart und Querschnitt), Dielen (Holzart, Stärke, Breite, Sortierung), Befestigung (sichtbar oder verdeckt, Edelstahl), Verlegung, Entsorgung und Anfahrt. Nur so sehen Sie, ob ein günstiger Preis an einem einfacheren Unterbau oder an dünneren Dielen liegt. Prüfen Sie außerdem, ob Gefälle, Abstand zur Hauswand und Belüftung im Angebot beschrieben sind. Das sind die Punkte, die über die Lebensdauer entscheiden.

So sparen Sie, ohne Qualität zu verlieren

  1. Maße auf die Dielenlänge abstimmen. Bei 4 oder 5 m Lieferlänge sind 4 oder 5 m tiefe bzw. breite Terrassen verschnittarm. Ein halber Meter mehr kann eine ganze Dielenlänge mehr pro Reihe bedeuten. Der Ratgeber zur Wahl der Dielenlängen zeigt, wie.
  2. Längen kombinieren. Der Rechner mischt Längen, wenn das günstiger ist, und legt Stöße auf die Lagerhölzer.
  3. Preise pro Diele vergleichen. Lange Dielen kosten pro Meter oft mehr. Im Kostenrechner für Terrassendielen können Sie für jede Länge einen eigenen Stückpreis eingeben, und er wählt die günstigste Kombination.
  4. Beim Unterbau nicht sparen. Ein Unterbau mit Belüftung und Gefälle verlängert die Lebensdauer mehr als eine teurere Diele.

Eine Aufschlüsselung aller Posten finden Sie im Ratgeber Was kostet eine Terrasse?.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine 20 qm Holzterrasse vom Fachmann?

Laut bauenx (Mai 2026) etwa 1.600 bis 2.800 € für Lärche oder Douglasie inklusive Unterbau, also 80 bis 140 € pro m². blauarbeit kalkuliert für 20 m² Douglasie 2.350 bis 4.540 €. Holen Sie mehrere Angebote ein. Zugang, Untergrund und Höhe verändern den Preis stark.

Was kostet eine 20 qm WPC-Terrasse?

Fertig verlegt laut bauenx etwa 1.800 bis 3.200 € (90 bis 160 € pro m²). Die WPC-Dielen allein kosten nach blauarbeit 45 bis 95 € pro m², also 900 bis 1.900 € für 20 m².

Wie viele Dielen brauche ich für 20 m² Holzterrasse?

Für eine 5 × 4 m große Terrasse aus 145 mm breiten KDI-Dielen mit 6 mm Fuge empfiehlt der Rechner 30 Dielen à 5 m (150 lfm) inklusive 10 % Zuschlag. Bei Douglasie mit 7 mm Fuge sind es 37 Dielen à 4 m.

Was ist bei einer Holzterrasse am teuersten?

Bei einer beauftragten Terrasse meist der Arbeitslohn (45 bis 90 € pro m² je nach Quelle), danach die Dielen. Bei Hartholz wie Bangkirai können die Dielen der größte Posten werden. Der Unterbau macht laut bauenx 30 bis 40 % der Gesamtkosten aus.

Ihre eigene Rechnung mit Ihren Händlerpreisen machen Sie im Kostenrechner für Terrassendielen.

Weiterlesen