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Wie viele Terrassendielen pro m²? Laufmeter & Stückzahl

Wie viele Terrassendielen pro m²? Bei 145 mm Breite und 6 mm Fuge rund 6,6 lfm – mit Tabelle für 3, 4 und 5 m Dielen und einer 20-m²-Beispielrechnung.

Veröffentlicht am · 6 Min. Lesezeit · Von Free Deck Board Calculator · So recherchieren wir

Wie viele Terrassendielen Sie pro m² brauchen, rechnen Sie so: 1.000 mm geteilt durch Dielenbreite plus Fuge. Bei der in Deutschland üblichen 145-mm-Diele mit 6 mm Fuge sind das rund 6,6 laufende Meter (lfm) pro m², also etwa 2,2 Dielen à 3 m, 1,7 Dielen à 4 m oder 1,3 Dielen à 5 m je Quadratmeter, noch ohne Verschnitt.

Für eine grobe Budgetrechnung reicht dieser Wert. Für die Bestellung reicht er nicht, weil jede Reihe eine ganze Diele braucht und Reststücke nicht immer wieder verwendet werden können. Unten finden Sie die Werte für gängige Fugen und Dielenlängen. Danach rechnen wir eine 20-m²-Terrasse so durch, wie Sie sie tatsächlich beim Händler bestellen würden.

Die Formel: Laufmeter pro Quadratmeter

Terrassendielen werden nach Länge verkauft, nicht nach Fläche. Die entscheidende Größe ist deshalb Laufmeter pro Quadratmeter:

lfm pro m² = 1.000 ÷ (Dielenbreite + Fuge), beide Werte in Millimetern.

Warum das funktioniert: Auf einem Meter Terrassenbreite belegt jede Diele ihre eigene Breite plus eine Fuge. 1.000 ÷ (Breite + Fuge) ergibt also die Zahl der Reihen pro Meter. Auf einem Quadratmeter ist jede Reihe genau einen Meter lang. Die Zahl der Reihen ist damit gleich der Laufmeter.

Beispiel: 145 mm Diele + 6 mm Fuge = 151 mm pro Reihe. 1.000 ÷ 151 = 6,62 lfm pro m². Geteilt durch die Dielenlänge ergibt sich die Stückzahl: 6,62 ÷ 4 m = 1,66 Dielen à 4 m pro m².

Wichtig ist die tatsächliche Breite der Diele, nicht ein gerundeter Katalogwert. Kesseldruckimprägnierte Kiefer wird zum Beispiel als 27 × 145 mm angeboten, Douglasie als 28 × 145 mm. Messen Sie im Zweifel eine Diele nach. Mehr dazu im Ratgeber Terrassendielen-Maße.

Wie viele Terrassendielen pro m²: die Tabelle

Laufmeter und Dielen pro m² für 145 mm breite Dielen, ohne Verschnittzuschlag:

Fugelfm pro m²3-m-Dielen4-m-Dielen5-m-Dielen
5 mm6,672,221,671,33
6 mm6,622,211,661,32
7 mm6,582,191,641,32
8 mm6,542,181,631,31

Für WPC-Dielen, die oft in anderen Längen verkauft werden, zum Beispiel 4,20, 4,80 und 6,00 m bei megawood:

Fugelfm pro m²4,20-m-Dielen4,80-m-Dielen6,00-m-Dielen
6 mm6,621,581,381,10
8 mm6,541,561,361,09

Zwei Dinge fallen auf. Die Fuge macht kaum einen Unterschied: Von 5 auf 8 mm sinkt der Bedarf um nicht einmal 2 %. Und die Länge ändert nichts an den Laufmetern, nur an der Stückzahl. Welche Länge für Ihre Terrasse am günstigsten ist, hängt von den Maßen ab, nicht vom Quadratmeterwert.

Welche Fuge gilt in Deutschland?

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) nennt in seinen Anwendungsempfehlungen Fugenbreiten von meist 6 bis 10 mm bei der Verlegung und mindestens 4 mm im gequollenen Zustand (GD Holz, Terrassen- und Balkonbeläge). Bei WPC gibt meist der Hersteller die Fuge über Clips vor, bei megawood sind es 8 mm. Für den Bedarf pro m² spielt das kaum eine Rolle. Für das Fugenbild am Rand dagegen schon: Mit dem Fugenabstand-Rechner finden Sie eine Fuge, bei der keine schmale Restreihe übrig bleibt.

Beispiel: 20 m² Terrasse (5 × 4 m) mit KDI-Dielen

So sieht die Rechnung für eine typische Terrasse aus, durchgerechnet mit dem Terrassendielen-Rechner im metrischen Modus:

  • Größe: 5 × 4 m = 20 m²
  • Dielen: Kiefer KDI 27 × 145 mm, 6 mm Fuge
  • Lagerhölzer: 50 cm Achsabstand
  • Verfügbare Längen: 3, 4 und 5 m
  • Verschnittzuschlag: 10 %

Die Quadratmeter-Abkürzung sagt: 20 m² × 6,62 = rund 132 lfm. Der Rechner kommt beim Zählen der Reihen auf diese Werte:

Dielen verlaufenReihenKaufen (inkl. 10 %)Laufmeter gekauftLetzte ReiheLagerhölzer
entlang der 5-m-Seite2730 × 5 m150 lfmauf 74 mm aufgetrennt11
entlang der 4-m-Seite3438 × 4 m152 lfmauf 17 mm aufgetrennt9

Der Rechner empfiehlt Dielen entlang der 5-m-Seite. Jede Reihe ist eine ganze 5-m-Diele ohne Stoß, und die letzte Reihe ist mit 74 mm noch gut zu schneiden und zu verschrauben. In der anderen Richtung bliebe ein 17-mm-Streifen übrig, den man praktisch nicht befestigen kann.

Gekauft werden also 150 lfm statt der 132 lfm aus der Abkürzung. Das sind 7,5 lfm pro m² statt 6,6. Den Unterschied machen die aufgetrennte letzte Reihe, die trotzdem eine ganze Diele kostet, und der 10-%-Zuschlag für Fehlstücke und Verschnitt.

Schrauben: Bei zwei Schrauben pro Diele und Lagerholz zählt der Rechner für diese Variante 297 Kreuzungspunkte, also 594 Schrauben, ohne Reserve. Das sind knapp 30 Schrauben pro m². Bei verdeckter Befestigung wären es 297 Clips. Der Terrassenschrauben-Rechner rechnet das für andere Achsabstände nach.

Warum die m²-Rechnung immer zu knapp ist

Die Tabelle zeigt die Dielenlänge, die einen Quadratmeter rein rechnerisch bedeckt. Auf der echten Terrasse kommt in drei Fällen mehr dazu:

  1. Reststücke. Passt die Terrassenlänge nicht zu einer Lieferlänge, bleibt in jeder Reihe ein Rest. Eine 3,5 m lange Reihe aus 4-m-Dielen verschenkt 0,5 m pro Reihe, also 12,5 %. Der Ratgeber zur Wahl der Dielenlängen zeigt, wie Sie Längen kombinieren.
  2. Ganze Reihen. Auch eine schmal aufgetrennte letzte Reihe ist eine ganze Diele.
  3. Fehlstücke. Risse, Äste an der falschen Stelle, verzogene Dielen oder ein Fehlschnitt. Bei einer einfachen rechteckigen Fläche decken 10 % das meist ab.

Rahmeneinfassungen, Trenndielen und Treppenstufen kommen noch obendrauf.

So rechnen Sie Ihre Terrasse

  1. Fläche ermitteln. Messen Sie in Metern. Bei L-Formen oder Aussparungen hilft der Rechner für die Terrassenfläche.
  2. Breite und Fuge prüfen. Tatsächliche Dielenbreite und die Fuge laut Hersteller oder GD-Holz-Empfehlung.
  3. Grob schätzen. Fläche × lfm-Wert aus der Tabelle, plus etwa 10 %.
  4. Reihen zählen. Geben Sie die Maße in den Terrassendielen-Rechner ein und tragen Sie die Längen ein, die Ihr Händler führt. Er vergleicht beide Verlegerichtungen, kombiniert Längen, legt Stöße auf die Lagerhölzer und sagt Ihnen genau, wie viele Dielen jeder Länge Sie kaufen müssen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Terrassendielen brauche ich pro m²?

Bei 145 mm breiten Dielen und 6 mm Fuge sind es rund 6,6 Laufmeter pro m², also etwa 2,2 Dielen à 3 m, 1,7 à 4 m oder 1,3 à 5 m. Mit 10 % Zuschlag und den Reststücken einer realen Terrasse kommen Sie in der Praxis eher auf 7 bis 7,5 lfm pro m².

Wie rechne ich Laufmeter Terrassendielen in Quadratmeter um?

Teilen Sie die Laufmeter durch den lfm-Wert pro m², bzw. multiplizieren Sie die Laufmeter mit der Breite plus Fuge in Metern. 100 lfm einer 145-mm-Diele mit 6 mm Fuge decken 100 × 0,151 = 15,1 m².

Wie viele Dielen brauche ich für 20 m²?

Rechnerisch etwa 132 lfm bei 145 mm und 6 mm Fuge. Für eine 5 × 4 m große Terrasse empfiehlt der Rechner 30 Dielen à 5 m (150 lfm) inklusive 10 % Zuschlag, mit den Dielen entlang der 5-m-Seite.

Wie viele Schrauben brauche ich pro m² Terrasse?

Bei 50 cm Achsabstand und zwei Schrauben pro Kreuzungspunkt knapp 30 pro m². Für unsere 20-m²-Beispielterrasse sind es 594 Schrauben, ohne Reserve. Enger liegende Lagerhölzer, etwa 40 cm bei vielen WPC-Dielen, erhöhen die Zahl.

Die genaue Stückzahl für Ihre Maße liefert der Terrassendielen-Rechner.

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